Das optimale Festival-Zelt?!

Tipps & Tricks zu Festivals

dieses Super coole Zelt gibts bei amazon!Festival-ZeltWas soll und muss das „richtige Festival-Zelt können?“ – Wieviele Männer/Frauen sollen zeitgleich Unterschlupf finden? Will ich mich über das Schlafen hinaus darin aufhalten? – Was ist bei Unwetter/Regen? – Wie ist es um die eigene „Nicht-aus-Zucker“-Konstitution bestellt? Wird eine Nutzung als Gemeinschaftszelt angestrebt? Fragen über Fragen; und zu allem Überfluss noch mehr potentielle Festival-Zelt-Kandidaten…

Kleines Festival-Zelt 1×1

Große Zelte sind mühselig und schwer zu tragen, bieten dafür aber mehr Komfort, Platz und Möglichkeiten; Kleine hingegen sind meist leicht, allenfalls zweckmäßig, bringen jedoch den Vorteil des wirklich leichten Transportes, Aufbaus mit. Ausnahme sind hier so bezeichnete „Wurf-“ oder Pop-up-Zelte; – Sind im Aufbau zwar ultra praktisch, in Sachen Stabilität und Qualität in aller Regel wirklich ordentlich, aber eben auch ganz schlecht, ohne Auto etc. zu transportieren. – Geht zwar auch, aber mit Bus, Bahn etc., ist es dann auch schnell, mehr als nur ein wenig, nervig. Pop-up-Zelte können nämlich nicht zu kompakten Päckchen zusammengerollt und platzsparend verstaut werden, wie man es von den meisten anderen Zelt-Bauarten gewohnt ist. Die unmittelbare Folge ist dann, dass man mit einem Pop-up Festival-Zelt, an jeder zweiten Ecke aneckt. Bei kurzen Wegen, oder großräumigen Autos, die bis auf, oder kurz vor das Festival-Camping-Areal gefahren werden können/dürfen, ist ein Pop-up Festival-Zelt aber eine wirklich großartige Sache; so befinde ich zumindest persönlich, nicht zuletzt weil es binnen Sekunden aufgebaut, fix das Vorzelt spannen, Heringe rein, Stuhl vorgestellt und fertig… Noch Bierchen auf und dann dem Rest der Truppe genüsslich beim Aufbau zuschauen. Und vor jeglicher, tatkräftiger Unterstützung, zunächst einmal in Form von altklugen Ratschlägen, aus mittlerer Entfernung, zumindest schon einmal verbal, Unterstützung bei der Aufbauarbeit leisten :)

Festival-Zelt: das Iglu – der Klassiker!

einfach geil, sorryAls Festival-Zelt Klassiker, kann wohl das Iglu-Zelt bezeichnet werden. Relativ simpel im Aufbau, weitgehend stabil, in diversen Größen erhältlich, problemlos zu transportieren. Außerdem stimmt auch das Preis-Leistungsverhältnis. Hier gilt: Qualität hat seinen Preis, aber es gibt wirklich gute Kompromisse, die Anlass und Anforderungen, voll gerecht werden und dabei erschwinglich bleiben. Bei der Entscheidung für ein Festival-Zelt sollte man aber auch Realist bleiben und sich nicht ausschließlich von dem günstigsten Preis verleiten lassen. Das heißt: Bloß nicht das aller billigste Zelt zu nehmen. Ein Überzelt und ein Unterzelt sollte es schon sein. Finger weg von den „Käppchen-Iglus„, die es seit einigen Jahren, als ein/zwei Personen Absteigen, für nen 10er im Baumarkt abzugreifen gibt. Stabilität und Wetterfestigkeit sind gleich null; Und am Ende werden die @#+*#! dann noch nicht einmal wieder abgebaut (taugen ja auch nichts…) geschweige denn  mitgenommen. – Im schlimmsten Fall werden die verwaisten Plaste-Fetzen dann auch noch „lustig“ von den üblichen Verdächtigen und/oder anderen Unverbesserlichen verbrannt.

Retro-Chic auf Festival-Gelände

Weiter hoch im Kurs stehen heute wieder Wohnzelte aus den 70ern. – Sind auf jeden Fall super cool und auch hinsichtlich des Komforts, den solche Festival-Zelt bieten, ebenfalls eine richtige gute, praktische Sache, sind aber eben einfach viel zu schwer und auch zusammengepackt zu klobig und voluminös, was sie absolut ungeeignet macht für weite Anreisen mit kleinen Autos, oder gar anderen Alternativ-Wegen zum Festival. Gleiches gilt für Bundeswehrzelte, Indianer-Tipis und sonstige großräumige, innovative Zelte. – Ist man in einer größeren Gruppierung vor Ort, sind diese aber als Gemeinschaftsraum/-Zelt absolut geeignet. Kochen auch bei Unwetter; trocken und gemütlich chillen, viel Stauraum für alles das, was auf der Festival-Packliste Verewigung findet und den vielen weiteren verzichtbaren, aber auch unverzichtbaren Dingen, die als Festival-Zubehör, theoretisch mit sollen auf den großen Festival-Trip.

…viel Luxus, der Engagement fordert

Aufbau und Organisation sind aber fordernd und es bedarf Platz und vieler helfender Hände beim Transport, dem Aufbau, Abbau sowie(!) in der Vor- und Nachbereitung. – Ein solches Zelt braucht nämlich einiges an Pflege, soll es länger als über die Dauer nur eines Festivals, als Festival-Zelt dienlich sein. – Wenn jeder in der Gruppe anpackt, gar nicht mal so das Ding, für einen oder zwei Personen alleine, jedoch eine nur ganz schwierig zu handlende Herausforderung…