Green Festival Camps immer beliebter

green Camping headerAuf beinahe allen Festivals, lässt sich seit einigen Jahren ein Trend beobachten. Ein Trend zum green Camping, green Festival, green irgendwas… bezeichnetem Campen, im Rahmen eines mehrtägigen Festivalbesuchs. Die genaue Bezeichnung, ob green Festival, green Festival Camp oder green Camping variiert hier je nach Veranstalter, Festival oder Location. Ausdrücken will all dies aber das Selbe. – konkret: wer dort zeltet, hält Ordnung, macht sauber und sich selbst so, wie sich ganz normale, zivilisierte Menschen im gemeinsamen Miteinander verhalten. Respektvoll, rücksichtsvoll etc., halt ganz normal Auch wenn heute noch lange nicht Jeder davon überzeugt ist; die Festivals wo ein solches green Camping möglich ist und alternativ zum herkömmlichen Festival-Camping angeboten wird, mehren sich jedoch Jahr für Jahr und längst nicht jede Anfrage nach einem Platz im „grünen Bereich“ kann noch positiv beantwortet werden. – Dass green Camping, green Festival-Camps etc., irgendwann einmal so stark nachgefragt und sich zu einem richtigen Trend entwickeln würden, wie dies bis heute der Fall ist, war kaum zu erwarten und damit konnte man nicht rechnen. Erste Ansätze in diese Richtung, galten vielen im „gemeinen Festivalvolk“, als Willkür, Kommerz und reine Schikane, was sich aber offensichtlich gewandelt hat.

Die einen mögens so, die anderen eben so…

brennendes FestivalzeltFreilich ist auch in der Festival-Saison 2013, die Vorstellung von green Camping auf einem Festival, nicht für jeden der Millionen von Festival-Besuchern auch das, was sich viele Festivalisten von einem richtigen Festival-Trip erwarten. Heute, wie früher verbinden viele Festivalbesucher einen Festival-Trip nämlich mit maximalem Chaos, der gehegt und gepflegt werden will. – Zumindest einmal im Jahr sollen und werden dann jegliche Grenzen, Regeln und Gesetze, die im Alltag selbstredend artig befolgt werden, aus dem Gedächtnis gestrichen und es wird auf die Kacke gehauen. – Aber mal so richtig! – So richtig „assi“, wie in dem folgenden Clip zu sehen, für all diejenigen, die von solchen, fast schon erschreckenden Eindrücken, verschont geblieben sind. – Da tun sich wirklich tiefe Abgründe auf…

Nicht selten ähneln gewisse Camping-Areale, bereits wenige Stunden nach öffnen der Zeltplatz-Tore, Kriegsschauplätze wie diesen. Von brennenden, havarierten und ausgelaufenen Dixie-Toiletten, über nicht enden wollende Müllberge, die dann auch gerne noch in Brand gesteckt werden, scharfe Glasscherben wo man hintritt etc. – Nach drei, vier, oder sogar noch mehr Tagen, ist das Gelände dann auch mal so richtig ordentlich abgewirtschaftet und die meisten der Festival-Besucher, die selbst für genau diese Zustände gesorgt haben, sind dann heil froh wieder die Heimreise antreten zu können. Weg vom Unrat, weg von stinkenden Müllbergen und zurück nach Hause ins traute Heim.